C. “Cloons” Abée

Früher habe ich gedacht, die Sänger ernten den Ruhm und die Gitarristen das Geld. So war es aber nur bei “The Who”.
Dann ist mir aufgefallen, dass sowohl der Ruhm, als auch das Geld über Nacht wieder verschwinden (von den Mädchen ganz zu schweigen) – und man zu allem Überfluss jung sterben muss, um überhaupt im Gespräch zu bleiben. Das trifft jedoch nur auf Briten oder Amerikaner zu … wir sind in Deutschland und werden mit unseren deutschen Texten wohl auch hier bleiben. Als Gitarrist habe ich mittlerweile meine Jimmy Pages und Jimi Hendrixe hinter mir gelassen (auch wenn ich sie immer noch gerne höre). Und in einer deutschen Band steht man als Gitarrist (seit dem “Major” von BAP) eh nicht mehr im Fokus … andere Zeiten halt. Unschlagbarer Vorteil: Man kann sich auch mal unbemerkt verspielen.

Wenn’s mal nicht um Texte gehen soll, empfehle ich als Gitarrist unter anderem Robert Fripp, Terje Rypdal und Bill Frisell. Wer deutsche Texte mag, sollte unbedingt bei uns bleiben …

© wettermann 2009